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Destatis: Deutlicher Anstieg der Insolvenzerfahren in Deutschland

Für Juli 2025 meldeten die Amtsgerichte 2 197 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 13,4 % mehr als im Juli 2024. Bei den Verbraucherinsolvenzen betrug die Anzahl 7 553, was eine
Steigerung um 12,9 % gegenüber Juli 2024 entspricht. Quelle und weitere Infos: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_373_52411.html

Erhöhte Verschuldungsgefahr durch Mutterschaft

Einkommensverluste erhöhen die Gefahr für Verschuldung. Arbeitslosigkeit und Erkrankung sind geläufigere Ursachen für Beratungsanlässe in der Schuldnerberatung. Aber auch Mutterschaft kann zu langfristigem Einkommensverlust und zu Beratungsbedarf bei einer Beratungsstelle führen. „Der Einkommensverlust von Müttern nach der ersten Geburt ist in Deutschland noch wesentlich größer als bisher angenommen. Mütter verdienen im vierten Jahr nach der Geburt durchschnittlich fast 30.000 Euro weniger als gleichaltrige Frauen noch ohne Kinder – mit langfristigen Auswirkungen auf Karriere und die spätere Rente.“ Einen genauen Blick auf den Einkommensverlust durch Mutterschaft nimmt eine jetzt veröffentlichte Studie des ZEW Mannheim und der Universität Tilburg. https://www.zew.de/presse/pressearchiv/einkommensverlust-nach-geburt-weit-hoeher-als-bisher-gedacht

Studie: Digitale Kompetenzen im Lebenslagenvergleich

Die Studie „Digital Skills Gap 2025“ macht sichtbar, wie unterschiedlich digitale Kompetenzen in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ausgeprägt sind. Sie richtet dabei den Blick gezielt auf die Lebenslagen der Menschen: Einkommen, Wohnsituation, berufliche Stellung – all das prägt maßgeblich, wie gut jemand für die digitale Arbeits- und Lebenswelt gerüstet ist. Die Studie liefert Handlungsimpulse, um Hürden abzubauen und eine Entwicklung digitaler Kompetenzen zu ermöglichen.

Quelle und weitere Infos: https://initiatived21.de/uploads/03_Studien-Publikationen/Digital-Skills-Gap-2025/D21_DigitalSkillsGap_2025_final.pdf#msdynmkt_trackingcontext=4d1bf1bb-0acd-46a1-afd9-2d9d49490000

Destatis: 72 000 Menschen ohne Krankenversicherungsschutz

Im Jahr 2023 waren in Deutschland rund 72 000 Menschen nicht krankenversichert und hatten auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung, obwohl in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht für alle Personen mit Wohnsitz im Inland besteht. Drei Viertel aller Personen ohne einen entsprechenden Schutz waren Nichterwerbspersonen wie Rentner*innen oder Studierende ab dem 26. Lebensjahr. Weitere 198 000 Menschen waren zwar nicht krankenversichert, hatten aber dennoch einen Anspruch auf Krankenversorgung. Dazu können beispielsweise Asylsuchende, Empfänger*innen von Sozialhilfe, sowie freiwillige Wehrdienstleistende gehören. Quelle, weitere Infos und Tipps: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/nicht-krankenversichert-was-tun-10459

 

 

Bürgergeld im Realitätstest – Materielle Entbehrungen und wachsende Armutslücke

Das Bürgergeld als existenzsichernde Maßnahme bleibt weit unter der Armutsgrenze und weit hinter der in der Pfändungsfreigrenze abgebildeten Grenze zur wirtschaftlichen Teilhabefähigkeit. Die Expertise der Paritätischen Forschungsstelle bildet die Lücke zwischen Armut und Existenzsicherung ab und stellt sie in den Kontext zu der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung der letzten Jahrzehnte. „Die Leistungen reichen nicht aus, um die Armutsgrenze zu überschreiten. 2023 lag der durchschnittliche Bedarf bei 907 € monatlich, während die Armutsschwelle bei 1.381 € lag – eine Lücke von 474 €. Diese „Armutslücke“ ist seit 2010 kontinuierlich gewachsen.“ Damit wird die Frage verbunden „ob und inwieweit die aktuelle Grundsicherung ihrem verfassungsrechtlichen Auftrag gerecht wird, ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/expertise_Buergergeld-2025_web.pdf

 

SchuldnerAtlas Deutschland 2025: Überschuldung steigt deutlich

Zu dem am 14.11.2025 veröffentlichten neuen SchuldnerAtlas teilt Creditreform mit: Die seit längerem erwartete Trendwende tritt ein: Die Zahl überschuldeter Verbraucher*innen in Deutschland nimmt erstmals seit 2018 wieder merklich zu. Im Jahr 2025 zählt Creditreform rund 5,67 Millionen Überschuldungsfälle und somit 111.000 neue Fälle.
Die Zahl der „harten“ Überschuldungsfälle (mit juristischen Folgen) und die der „weichen“ Fälle (geringere Überschuldungsintensität) steigt erstmals seit 2017 wieder zeitgleich an. Die „weichen“ Fälle haben mit 72.000 neuen Fällen (+ 3,0 Prozent) fast doppelt so stark zugenommen, wie die „harten“ Fälle (+ 39.000; + 1,2 Prozent). Somit rutschen viele Menschen nicht plötzlich, sondern schleichend in die Überschuldung. Rechnungen geraten in Rückstand; Mahnungen und Gerichtsverfahren sind die Folgen. „Überschuldung ist kein Randphänomen mehr“, so Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung. „Wir sehen mittlerweile viele, die eigentlich gut situiert sind, aber ihre finanzielle Belastbarkeit überschätzt haben.“
In 69 Prozent der Kreise und kreisfreien Städte sind die Überschuldungsquoten 2025 gestiegen. Besonders stark betroffen sind wirtschaftlich angeschlagene Regionen, besonders in Nordrhein-Westfalen. Landesweit beträgt die Überschuldungsquote hier 9,79 %. Das sind 1,46 Mio. überschuldete Menschen in NRW, 44.000 mehr als im Jahr zuvor. Gelsenkirchen (Quote: 17,07 %), Herne (16,58 %), Hagen (16,58 %) und Duisburg (16,32 %) gehören zu den zehn Städten mit der höchsten Überschuldungsquote.
Quellen und weitere Information: https://www.creditreform.de/fileadmin/user_upload/central_files/News/News_Wirtschaftsforschung/2025/SchuldnerAtlas_Deutschland/SchuldnerAtlas_Pressemitteilung_2025.pdf (PDF-Download)

https://www.creditreform.de/aktuelles-wissen/schuldneratlas

https://www.creditreform.de/fileadmin/user_upload/central_files/News/News_Wirtschaftsforschung/2025/SchuldnerAtlas_Deutschland/SchuldnerAtlas_Deutschland_2025.pdf

(PDF-Download)

 

 

Veranstaltungen aus/für die Querschnittsfelder

Professionalität statt Polarisierung – Gesellschaftliche Konflikte der politischen Instrumentarisierung entziehen – Integration möglich machen, Fachtagung und offene Podiumsdiskussion des Diakonischen Werkes Solingen, der Diakonie Deutschland und des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. –Diakonie RWL | Geschäftsfeld Flucht, Migration und Integration
Zum Flyer Diakonie Solingen Fachtagung Professionalität statt Polarisierung und zur Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfXMGk9NroekVoR3KvEkrnOy8gDbou3WENlv8e4mvPWkCl6mQ/closedform

Weiterentwicklung der Beteiligung und Selbstvertretung von Menschen mit Armutserfahrung/Expert*innen in eigener Sache in NRW durch Qualifizierung und Vernetzung. Bei den beiden nächsten Veranstaltungen am 15.10.25 und 5.11.2025 (beide in Köln) sind noch ein paar Plätze frei. Das Projekt des DiCV Köln wird in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW – gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
Informationen und Anmeldung: Weiterentwicklung-der-Beteiligung-und-Selbstvertretung-vonMenschen-mit-Armutserfahrung.pdf

Fachtag Queeres Leben im Alter(n) – Queere Menschen gehören selbstverständlich zu unserer vielfältigen Gesellschaft- in jedem Lebensalter. Doch gerade in der älteren Generation bleiben ihre Lebensrealitäten mit Blick auf ihre sexuelle Orientierung und/ oder geschlechtliche Identität oft unsichtbar: Diskriminierungserfahrung, Ausgrenzung der Gesellschaft oder auch Einsamkeit sind Herausforderungen, die viele queere Senior:innen betreffen.

Zum Flyer und zur Anmeldung: Caritasverband Düsseldorf e.V. | Fachtag Queeres Leben im Alter(n)

 

Krankheit einer der Hauptauslöser der Überschuldung im Jahr 2024

Im Jahr 2024 sind „Erkrankung, Sucht oder Unfall“ erstmals mit einem Anteil von 18,1 % der häufigste Auslöser privater Überschuldung in Deutschland – und übertrafen damit Arbeitslosigkeit, die bei 17,4 % lag. Prof. Dr. Eva Münster von der Universität Witten/Herdecke warnt vor den schwerwiegenden Doppelbelastungen, denen Betroffene durch Krankheit ausgesetzt sind – sowohl gesundheitlicher als auch finanzieller Natur. Zu den maßgeblichen Ursachen zählen Einkommensausfälle, bestehende Kreditverpflichtungen über Krankheitszeiträume hinweg sowie hohe Zuzahlungen, etwa für Medikamente oder Reha-Leistungen. Obwohl die Kategorie in der Statistik erfasst wird, mangelt es laut Münster an differenzierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, etwa über die Rolle bestimmter Diagnosen, psychischer Erkrankungen, Schamgefühle oder digitale Konsumgewohnheiten. Daher fordert die Universität eine intensivere Forschung und gezielte Präventionsmaßnahmen, um Betroffene besser finanziell abzusichern und frühzeitig unterstützen zu können.
Auswertung Statistisches Bundesamt (destatis);
Pressemitteilung der Universität Witten/Herdecke vom 08.07.2025

Digital beraten, geht das gut? – Schuldnerberatung zwischen Empathie und Technik

Einladung zur Online-Fachtagung der LAG FW NRW am 4. November 2025 von 10:00 bis 15:30 Uhr

Digitale Tools, Künstliche Intelligenz und Onlineberatungsangebote gewinnen auch in der Schuldnerberatung zunehmend an Bedeutung. Doch wie lässt sich die Balance zwischen technischer Unterstützung und empathischer Beratung gestalten? Dieser Frage gehen wir in unserem diesjährigen Fachtag nach, den wir in Kooperation mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW (MKJFGFI) durchführen.
Die Veranstaltung richtet sich an die Fachkräfte aus freigemeinnützigen und kommunalen Schuldnerberatungsstellen in NRW. Sie bietet die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Fragen zu diskutieren, wie technische Innovationen sinnvoll in die eigene Arbeit integriert werden können – ohne dabei die Beziehung zum Menschen aus dem Blick zu verlieren. Dazu erwarten Sie spannende Fachinputs von ganz besonderen Expert*innen: Prof. Dr. Gesa Linnemann (Katholische Hochschule NRW) wirft einen Blick auf die zugrundeliegenden Mechanismen und auf die vielfältigen Formen von KI, die für die Arbeit mit Klient*innen relevant sein können, um darauf aufbauend Potentiale, Herausforderungen und Grenzen beim Einsatz von KI in der sozialen Schuldnerberatung beurteilen zu können. Philipp Frei (budgetberatung.ch, Schweiz) zeigt am Beispiel der Budgetberatung auf, wie kreativ KI bereits in der Schuldnerberatung eingesetzt werden kann. Darüber hinaus bekommen Sie Einblicke in weitere aktuelle und zukunftsweisende Projekte und digitale Ansätze der sozialen Schuldnerberatung.
Weitere Informationen folgen unter:https://fbsb-nrw.de/fachtagungen/

Anmeldungen sind ab sofort und bis zum 28.10.2025 mit folgendem Link möglich:
Anmeldung zur Fachtagung Schuldnerberatung 2025

Kürzungen im Sozialbereich in NRW

Freie Wohlfahrtspflege NRW setzt vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen ein Zeichen gegen drohende Kürzungen im Sozialbereich

Am 19. August 2024 hat NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk den Entwurf des Haushalts 2025 an das Landesparlament übermittelt. Dieser Haushaltsplanentwurf enthält so viele Kürzungen im sozialen Bereich wie nie zuvor. Nach Berechnungen der Freien Wohlfahrtspflege NRW betragen die Kürzungen alleine im Bereich der Wohlfahrts- und Sozialarbeit knapp 89 Millionen Euro. Um gegen diese Sparpläne der Landesregierung Zeichen zu setzen, führten die Träger der Freien Wohlfahrtspflege NRW nun am 13. September eine erste von vier geplanten Mahnwachen vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen durch. Bei der Veranstaltung standen neben Kritik auch Dialog und
Austausch mit Politikerinnen und Politiker sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Auch an den kommenden Plenarterminen am 10. Oktober, 14. November und 5. Dezember wird die Freie Wohlfahrtspflege NRW daher vor dem NRW-Landtag weiter gegen die Sparpläne der NRW-Landesregierung protestieren.
Pressemitteilung der LAG FW NRW vom 13.09.2024

Broschüre: Auswirkungen der Haushaltsplanung 2025 in NRW

Die Broschüre der LAG FW NRW legt dar, welche Bereiche der Freien Wohlfahrtspflege am stärksten von den Kürzungen der Haushaltsplanung für 2025 betroffen sind. Das sind insbesondere Kürzungen in der sozialen Beratungs- und Unterstützungsstruktur, wie der Berufseinstiegsbegleitung und der Suchthilfe im Bereich Alter und Pflege sowie im Bereich Migration, Flucht und Integration. Weitere von Kürzungen betroffene Bereiche sind Familiendienste und Familienhilfe, Unterstützung und Hilfe für Menschen mit Behinderung sowie Armutsbekämpfung.
Auswirkungen der Haushaltsplanung 2025 auf die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in NRW

Ende der landesgeförderten Fachberatung Schuldnerberatung in NRW

Sozial- und Wohlfahrtsverbände in NRW warnen vor einem drohenden „Kahlschlag“ bei der Schuldnerberatung. Die schwarz-grüne Landesregierung plant wegen der „Belastung des Landeshaushalts“ Kürzungen bei der landeseigenen Fachberatung für die mehr als 200 Schuldnerberatungen in den Städten und Kreisen. Von den jährlich hier vorgesehenen Mitteln in Höhe von zuletzt rd. 463.000 Euro sollen im Jahr 2025 nach dem Haushaltsplanentwurf nur noch 176.000 Euro zur Verfügung stehen.
Ende des kommenden Jahres soll die Förderung der Fachberatung sodann auslaufen.
WAZ-Online vom 03.09.2024; sowie NRZ, WP, Kölner Rundschau (Printausgaben vom 04.09.2024)

Schwerer Schlag für die Schuldnerberatung in NRW

Dies ist eine Headline der vergangenen Tage, die wir im Folgenden aufgreifen möchten, ja aufgreifen müssen, weil finanzpolitische Planungen in NRW die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung im Kern nachteilig betreffen werden. Zunächst zur Beruhigung: Die Mittel für die Verbraucherinsolvenzberatung in NRW für 2025 sollen in gleicher Höhe wie im laufenden Jahr zur Verfügung stehen. Das ist erfreulich, auch wenn die Mittel alles andere als kostendeckend sind. – Was also ist passiert?

Die Landesregierung in NRW will laut Haushaltsentwurf für das Jahr 2025 die Förderung der Fachberatung Schuldnerberatung beenden. Das ist unserer Meinung nach katastrophal für die Beratungsstellen der Freien Wohlfahrtspflege, für die kommunalen Stellen, für die Einrichtungen der Verbraucherzentrale wie für einige weitere, seien sie in Trägerschaft von Unternehmen oder Behörden. Fatal ist dies auch für die zahlreichen integrierten Angebote von Schuldnerberatung, u.a. in sozialen Diensten der Familienhilfen, Jugendsozialarbeit, Sucht- und Straffälligenhilfe, Erwerbslosenberatung, Wohnungs(notfall)hilfen, Schwangerenberatung und gesetzlichen Betreuungen.

Noch hoffen wir auf eine Umkehr. Wir möchten mit Ihnen auch weiterhin die Schuldnerberatung in NRW gestalten und neue Herausforderungen – wie durch die EU-Verbraucherkreditrichtlinie – gemeinsam bewältigen, damit von Armut und Überschuldung betroffene Menschen und ihre Familien in NRW auch zukünftig die besten Hilfen bekommen und die Öffentlichkeit und Politik von ihren Problemen erfahren können. Wir glauben, dass wir mit unseren aktuellen Informationen und Analysen, unseren individuellen Beratungen, unseren vielseitigen Fortbildungen und weit verzweigten Netzwerkstrukturen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können.

Politische, auch finanzpolitische Entscheidungen sind selten alternativlos. Wir setzen auf die Stärke der Schuldnerberatung in NRW und gerne darüber hinaus: Unterstützen Sie uns und damit sich selbst, dass die Fachberatung Schuldnerberatung in NRW weiter gefördert wird. Diese September-Ausgabe des durch die landesgeförderte Fachberatung herausgegebenen NRW Infodienst Schuldnerberatung könnte die viertletzte sein. Sie wird um ein Viertel gekürzt, nächsten Monat könnte sie um ein Drittel schmaler ausfallen und sofort.

Auf Ihre Anregungen und Meinungen sind wir nun besonders angewiesen. Melden Sie sich auch gerne zu unserer Fachtagung Schuldnerberatung am 31. Oktober 2024 an. Darüber und über viele weitere wichtige Themen informieren wir Sie – noch – in diesem Infodienst.

Ihr Reaktionsteam

Testbeitrag

Der Fachausschuss Schuldnerberatung der LAG FW NRW hat am 9. Mai 2012 die Leistungsbeschreibung und Qualitätskriterien für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen beschlossen.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Fachberaterinnen und Fachberater der Verbändein NRW zur Verfügung. Die Leistungsbeschreibung finden Sie hier:

Leistungsbeschreibung 9. Mai 2012

Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linkspartei

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Linkspartei zu „Überschuldung und Schuldnerberatung in Deutschland“ darauf hingewiesen, dass für die Gewährleistung eines ausreichenden Schuldnerberatungsangebots die Kommunen zuständig sind.

Kleine Anfrage

Forderungspapier der AG SBV zur Bekämpfung und Vermeidung von Energieliefersperren

Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) hat ein Papier zur Bekämpfung und Vermeidung von Energiesperren beschlossen. Gefordert wird u.a. eine bedarfsgerechte Abbildung der Kosten für Haushaltsenergie im SGB II und SGB XII, die Einführung einer Energiekostenkomponente im Wohngeld sowie ein Rechtsanspruch auf darlehensweise Übernahme von Strom- und Heizenergieschulden im Rahmen der Sozialleistungen.

Forderungspapier AG SBV   

Terminvormerkung

Am 28.11.2017 findet in Berlin eine gemeinsame Fachtagung des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz e.V. in Kooperation mit dem Verbraucherschutzministerium NRW statt. Thema: „Arm im Alter – die Prävention in der Pflicht“.

 

 

28.11.2016: Studie präsentiert Ergebnisse zu Ursachen von Stromsperren

Eine Studie des Wirtschaftsministeriums registriert eine stagnierende Zahl von Stromsperren in den letzten Jahren. Geringes Einkommen sowie plötzliche und einschneidende Veränderungen im persönlichen Lebensumfeld sind die Hauptgründe für eine Stromabschaltung. Viele Maßnahmen und Beratungsprogramme zur Prävention und Unterstützung sind Betroffenen nicht bekannt oder vor Ort ausreichend koordiniert. Nun soll ein Dialogprozess mit Versorgern, Verbraucherverbänden und Sozialträgern zu den Problemen von Stromsperren eingeleitet werden.

Zur PM des Bundeswirtschaftsministeriums