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Bürgergeld im Realitätstest – Materielle Entbehrungen und wachsende Armutslücke


Das Bürgergeld als existenzsichernde Maßnahme bleibt weit unter der Armutsgrenze und weit hinter der in der Pfändungsfreigrenze abgebildeten Grenze zur wirtschaftlichen Teilhabefähigkeit. Die Expertise der Paritätischen Forschungsstelle bildet die Lücke zwischen Armut und Existenzsicherung ab und stellt sie in den Kontext zu der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung der letzten Jahrzehnte. „Die Leistungen reichen nicht aus, um die Armutsgrenze zu überschreiten. 2023 lag der durchschnittliche Bedarf bei 907 € monatlich, während die Armutsschwelle bei 1.381 € lag – eine Lücke von 474 €. Diese „Armutslücke“ ist seit 2010 kontinuierlich gewachsen.“ Damit wird die Frage verbunden „ob und inwieweit die aktuelle Grundsicherung ihrem verfassungsrechtlichen Auftrag gerecht wird, ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/expertise_Buergergeld-2025_web.pdf