Deutschland benötigt eine starke Ver- und Überschuldungsforschung – Netzwerkgründung
Aktuell fehlt es an unabhängigen Zahlen zur Ver- und Überschuldung privater Haushalte. Zudem mangelt es an datenbasierten Erkenntnissen zu Ursachen und Auswirkungen von Überschuldung auf Individuen und Gesellschaft. In dem Workshop „Ver- und Überschuldungsforschung“, der von der Volkswagen Stiftung gefördert wurde, wurde daher angeregt, ein interdisziplinäres Netzwerk „Überschuldungsforschung“ zu gründen. Ziel ist, Erkenntnisse aus der Forschung in der Praxis umzusetzen und so Betroffenen schnell und effektiv helfen zu können. Das Netzwerk soll auch für Politiker*innen und weitere Akteur*innen als valide Informationen zum Thema Überschuldung bieten. Ein Bericht zum Workshop und daraus abgeleiteten Forderungen findet sich in einem Positionspapier, verfasst von Dr. Sally Peters und Caro Berndt, institut für finanzdienstleistungen e. V. (iff), Prof. Dr. Kerstin Herzog von der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Eva Münster von der Universität Witten/Herdecke und Prof. Dr. Patricia Pfeil von der Hochschule Kempten.
Positionspapier Überschuldungsforschung (Langfassung); Kurzfassung Positionspapier (Kurzfassung)